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Bluthochdruck: Was kannst du selbst an deinen Werten ändern?

2. Oktober 2026 · juka dojo Redaktion · 14 Min. Lesezeit

Ein Mann und eine Frau gehen lächelnd nebeneinander auf Laufbändern in einem hellen Fitnessclub.
Du kannst einiges beitragen. Regelmäßige Bewegung senkt den oberen Blutdruckwert in Studien im Durchschnitt um etwa 4 bis 8 mmHg, bei Menschen mit Bluthochdruck eher am oberen Ende. Weniger Salz, wenig Alkohol und ein stabiles Gewicht können weitere Schritte beisteuern. Das ergänzt die ärztliche Behandlung, es ersetzt sie nicht. Medikamente, die dir deine Ärztin oder dein Arzt verordnet hat, nimmst du weiter wie besprochen.
Bluthochdruck ist häufig. In einer Erhebung des Robert Koch-Instituts gaben 2022 rund 36 Prozent der Erwachsenen in Deutschland an, dass bei ihnen schon einmal Bluthochdruck ärztlich festgestellt wurde. Bei den über 80-Jährigen waren es 67,2 Prozent. Laut einem Kommentar der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie von 2025 ist er bei knapp drei von zehn Betroffenen noch gar nicht erkannt.
Das Tückische daran: Du spürst meist nichts. Die Deutsche Hochdruckliga schreibt, dass erhöhte Werte in der Regel keine Beschwerden machen. Ob dein Blutdruck zu hoch ist, zeigt nur das Messen. Und was du verändern kannst, hängt davon ab, wo du gerade stehst.
Im Folgenden geht es um die Grenzwerte, das richtige Messen zu Hause, die Trainingsformen mit der besten Studienlage, die Alltagsgewohnheiten, die sich lohnen, und um die Sicherheit beim Training. Am Ende steht, wie das juka dojo Hamburg dich begleiten kann. Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung.

Key Takeaways

  • Regelmäßige Bewegung senkt den oberen Wert in Studien im Durchschnitt um etwa 4 bis 8 mmHg, bei Bluthochdruck eher am oberen Ende. Sie ergänzt die ärztliche Behandlung und ersetzt sie nicht.
  • Empfohlen sind mindestens 150 Minuten moderates Ausdauertraining pro Woche plus Krafttraining an zwei bis drei Tagen. Welche Form am meisten bringt, ist unter Fachleuten umstritten.
  • Zu Hause misst du richtig mit einem geprüften Oberarmgerät: nach fünf Minuten Ruhe, zweimal morgens und abends, drei bis sieben Tage lang. Ab einem Durchschnitt von 135/85 mmHg gilt der Wert als Bluthochdruck.
  • Salz begrenzen (höchstens etwa 5 bis 6 Gramm pro Tag), wenig Alkohol und ein stabiles Gewicht sind die Alltagshebel mit der besten Belegbasis. Bei Schlaf und Entspannung ist die Studienlage dünner.
  • Kläre das Training vorher ärztlich ab, atme beim Heben weiter und setze Medikamente nie eigenmächtig ab. Bei Warnzeichen wie plötzlicher Schwäche, Sprachstörung oder Brustschmerz wählst du 112.

Ab wann gilt der Blutdruck als erhöht?

Ab 140/90 mmHg in der Praxis spricht die Medizin von Bluthochdruck. Bei Messungen zu Hause liegt die Grenze bei einem Durchschnitt von 135/85 mmHg. Die Einheit mmHg steht für Millimeter Quecksilbersäule. Die erste Zahl ist der obere (systolische) Wert, die zweite der untere (diastolische).
Die europäische Leitlinie der Kardiologen von 2024 unterscheidet drei Bereiche: nicht erhöht unter 120/70, erhöht von 120/70 bis 139/89 und Bluthochdruck ab 140/90. Im Bereich „erhöht“ entscheidet die Ärztin anhand deines Herz-Kreislauf-Risikos, ob zunächst drei Monate Lebensstiländerung genügen oder ob Tabletten dazukommen. Ab bestätigten Werten von 140/90 sollen Lebensstil und Medikamente nach dieser Leitlinie gleichzeitig beginnen. Als Zielbereich unter Behandlung nennt sie 120 bis 129 mmHg beim oberen Wert, wenn du das gut verträgst. Welcher Wert für dich passt, legt deine Ärztin fest.
Beim neuen Bereich „erhöht“ ist die Fachwelt nicht ganz einig. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie schreibt in ihrem Kommentar, die Datenlage dazu sei gemischt. Für dich heißt das praktisch: Liegen deine Werte regelmäßig über 120/70, ist das ein Anlass, sie sorgfältig zu messen und mit deiner Ärztin zu besprechen.

So misst du zu Hause richtig

Ein einzelner Wert sagt wenig. Die Leitlinie empfiehlt ein Oberarmgerät, dessen Genauigkeit geprüft wurde. Nach den Leitlinienautoren sind nur etwa 6 Prozent der handelsüblichen Geräte ausreichend getestet. Die Deutsche Hochdruckliga führt eine Liste geprüfter Geräte. So gehst du vor:
  • Setz dich fünf Minuten ruhig hin, mit angelehntem Rücken und auf dem Tisch abgestütztem Arm. Die Manschette muss zur Größe deines Oberarms passen.
  • Trink in den 30 Minuten davor keinen Kaffee, rauch nicht und mach keinen Sport. Miss deshalb nicht direkt nach dem Training.
  • Miss zweimal im Abstand von ein bis zwei Minuten.
  • Miss morgens vor dem Frühstück und vor den Tabletten, aber nicht direkt nach dem Aufwachen, und abends. Mindestens drei, besser sieben Tage lang.
  • Schreib alle Werte auf, bilde den Durchschnitt und bring die Liste zur Ärztin.
Die Hochdruckliga empfiehlt, diese Messreihe einmal im Monat zu wiederholen. So siehst du, ob sich deine Werte durch Training und Alltag verändern.
Ein Mann misst am Küchentisch mit einer Oberarmmanschette seinen Blutdruck, daneben liegt ein Notizbuch.

Wie stark kann Bewegung den Blutdruck senken?

Im Durchschnitt um einige mmHg, bei Menschen mit Bluthochdruck deutlicher als bei Gesunden. Eine Auswertung von 93 Studien (Cornelissen und Smart, 2013) fand bei Ausdauertraining und bestehendem Bluthochdruck im Schnitt eine Senkung um 8,3 mmHg oben und 5,2 mmHg unten. Bei normalem Blutdruck war der obere Wert dagegen kaum verändert. Die europäische Leitlinie spricht von bis zu 7 bis 8 mmHg oben und 4 bis 5 mmHg unten.
Auch Gehen allein hilft. Ein Cochrane-Review von 2021 mit 73 Studien und 5.763 Teilnehmenden fand eine Senkung des oberen Werts um 4,1 mmHg. Die Teilnehmenden gingen im Schnitt etwa 153 Minuten pro Woche, die Studien dauerten im Schnitt 15 Wochen. Die Autorinnen und Autoren stuften die Sicherheit dieses Ergebnisses als moderat ein.
Das sind Durchschnittswerte. Bei dir kann es mehr oder weniger sein, und der Effekt zeigt sich eher nach Wochen als nach Tagen.
Wie viel sind vier bis acht mmHg wert? In Medikamentenstudien senkte jede Verringerung des oberen Werts um 10 mmHg das Risiko für schwere Herz-Kreislauf-Ereignisse um etwa ein Fünftel (relatives Risiko 0,80, Ettehad und Kollegen, Lancet 2016). Ob Bewegung dasselbe leistet, ist nicht direkt bewiesen, weil Studien zu Herzinfarkt und Schlaganfall unter Training fehlen. Die Leitlinien empfehlen sie trotzdem mit Nachdruck. Das Risiko ist gering, und der Nutzen reicht weit über den Blutdruck hinaus.
Und im Vergleich zu Tabletten? Eine Auswertung von 391 Studien (Naci und Kollegen, 2019) fand, dass Medikamente den oberen Wert im Mittel stärker senken als Training, mit einem Unterschied von rund 4 mmHg. Direkte Vergleichsstudien gab es nicht, und nur wenige Trainingsstudien betrafen Menschen mit Bluthochdruck. Deshalb gilt: Bewegung ergänzt die Behandlung.

Welche Trainingsform eignet sich?

Die Leitlinien setzen auf eine Mischung. Als Basis nennt die europäische Leitlinie mindestens 150 Minuten Ausdauertraining pro Woche mit moderater Intensität, zum Beispiel 30 Minuten an fünf Tagen. Alternativ genügen 75 Minuten bei hoher Intensität an drei Tagen. Moderat heißt: Du kannst dich beim Bewegen noch unterhalten, auf der Anstrengungsskala nach Borg liegst du bei 12 bis 14 von 20. Gehen, Radfahren und Schwimmen eignen sich gut. Die deutsche Versorgungsleitlinie nennt mindestens zwei Stunden pro Woche, möglichst gleichmäßig verteilt, und hebt hervor, dass auch Spaziergänge im Alltag zählen.
Dazu kommt Krafttraining an zwei bis drei Tagen pro Woche. Die Leitlinie beschreibt zwei Wege. Dynamisch bedeutet zwei bis drei Sätze mit 10 bis 15 Wiederholungen bei 40 bis 60 Prozent der Maximalkraft, etwa Kniebeugen, Drücken und Ziehen. Isometrisch bedeutet halten statt bewegen: drei Sätze von ein bis zwei Minuten bei Handgriff-Übungen, Plank oder Wandsitz. Eine Beispielwoche aus diesen Bausteinen: an fünf Tagen 30 Minuten zügig gehen oder Rad fahren, an zwei bis drei Tagen zusätzlich Krafttraining.
Welche Form am meisten bringt, ist umstritten. Eine Netzwerk-Metaanalyse mit 270 Studien (Edwards und Kollegen, British Journal of Sports Medicine 2023) sah isometrisches Training vorn: im Schnitt 8,2 mmHg oben und 4,0 unten, beim Wandsitz sogar 10,5 oben. Eine Auswertung von 2026 mit 105 Studien (Xin und Kollegen, Journal of the American Heart Association) sieht dagegen kombiniertes Training und Intervalltraining mit hoher Intensität vorn, isometrische Übungen eher schwächer. Eine weitere Auswertung zur 24-Stunden-Messung (Mallmann Schneider und Kollegen, 2026) hält die Belege für Krafttraining für unsicher, fand für Ausdauer und kombiniertes Training aber eine klare Senkung. Und bei isometrischen Übungen sanken in einer Auswertung von 12 Studien die Praxiswerte um 7,5 mmHg, die 24-Stunden-Werte aber nicht signifikant.
Daraus folgt: Eine Mischung aus Ausdauer und Kraft wirkt zuverlässig. Isometrische Übungen sind eine Option, deren Wirkung noch nicht gesichert ist. Bekannt ist auch, dass schon eine einzelne Ausdauereinheit den Blutdruck für einige Stunden senken kann. Deshalb empfiehlt die Leitlinie tägliche Bewegung, um Spitzen an Sitztagen zu vermeiden.

Alltag: Salz, Alkohol, Gewicht, Schlaf

Salz hat unter den Ernährungsfaktoren die klarste Studienlage. Die europäische Leitlinie empfiehlt bei erhöhtem Blutdruck etwa 5 Gramm Salz pro Tag, das ist ein Teelöffel. Die deutsche Leitlinie nennt weniger als 6 Gramm. Viele Menschen in Deutschland liegen darüber. Der größte Teil steckt in verarbeiteten Lebensmitteln, nicht im Salzstreuer. Eine Cochrane-Auswertung (He und Kollegen, BMJ 2013) fand bei 4,4 Gramm weniger Salz pro Tag eine Senkung um 4,2 mmHg oben, bei Menschen mit Bluthochdruck um 5,4 mmHg. Extreme Salzdiäten sind nicht gemeint. Bei Nierenerkrankungen, im höheren Alter oder bei bestimmten Medikamenten klärst du das vorher ärztlich.
Eine Ernährung mit viel Obst, Gemüse und fettarmen Milchprodukten (DASH) senkte in der ursprünglichen Studie den Blutdruck bei Menschen mit Bluthochdruck um 11,4 und 5,5 mmHg gegenüber der Kontrollkost. Dort wurde das Essen allerdings gestellt. Im Alltag sind die Effekte schwerer nachzuweisen. Die deutsche Versorgungsleitlinie hält eine ausgewogene, kalorienangepasste Ernährung für sinnvoll, sieht aber für einzelne Ernährungsformen keine sichere Aussage.
Beim Alkohol gibt es keinen Beleg für einen Schutz. Eine Metaanalyse mit 361.254 Menschen (Roerecke und Kollegen, 2018) fand bei Männern schon bei ein bis zwei Getränken pro Tag ein um 19 Prozent höheres Risiko, Bluthochdruck zu bekommen. Bei Frauen stieg das Risiko erst bei mehr. Wer viel trinkt, kann durch Reduktion viel erreichen: Bei sechs oder mehr Getränken pro Tag sank der obere Wert nach Halbierung der Menge im Schnitt um 5,5 mmHg. Die europäische Leitlinie rät, unter etwa 100 Gramm reinem Alkohol pro Woche zu bleiben, und empfiehlt, wenn möglich ganz zu verzichten.
Beim Gewicht gilt grob: etwa 1 mmHg weniger pro Kilogramm Gewichtsverlust, so eine Metaanalyse mit 4.874 Teilnehmenden (Neter und Kollegen, 2003). Fünf Kilo weniger entsprachen im Schnitt 4,4 und 3,6 mmHg. Langfristig ist das schwer zu halten. Die europäische Leitlinie nennt schon das Stabilhalten des Gewichts in der Lebensmitte ein erreichbares Ziel, und die deutsche betont einen wertschätzenden Umgang ohne Stigmatisierung.
Schlaf: In einer Auswertung von 16 Kohortenstudien mit über einer Million Menschen (Hosseini und Kollegen, 2024) ging kurzer Schlaf mit einem um 7 Prozent höheren Risiko für Bluthochdruck einher, unter fünf Stunden mit 11 Prozent. Das ist ein Zusammenhang, kein Beweis, dass mehr Schlaf den Blutdruck senkt. Schnarchst du laut, hast du Atemaussetzer oder bist du tagsüber sehr müde, lass das abklären: Schlafapnoe ist bei Bluthochdruck häufig.
Zu Stress und Entspannung empfiehlt die deutsche Leitlinie Verfahren wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Tai Chi oder Yoga. Sie weist aber darauf hin, dass die Ergebnisse uneinheitlich sind und die Sicherheit der Belege gering ist. Bei Entspannungsverfahren sieht die Leitlinie kein Schadenspotenzial, such dir also das, was dir liegt. Rauchen aufzugeben senkt nach der europäischen Leitlinie nicht den Blutdruck, wohl aber das Herz-Kreislauf-Risiko insgesamt.

Sicher trainieren mit Bluthochdruck

Kläre vor dem Start ab, was für dich passt. Die Nationale VersorgungsLeitlinie empfiehlt Menschen mit Bluthochdruck, die aktiv werden wollen, eine Belastungsuntersuchung. Daraus lassen sich Intensität, Dauer und Art der Bewegung ableiten. Ein Ziel ist, einen Blutdruck zu erkennen, der unter Belastung stark ansteigt. Moderate Bewegung sieht die Leitlinie als wenig riskant an, wenn sie in ärztlicher Absprache erfolgt.
Die Höhe der Ruhewerte zählt. Bei unkontrolliertem Bluthochdruck, also systolisch über 160 mmHg, rät die europäische Leitlinie zur Sportkardiologie von 2020 von intensivem Training ab, bis der Blutdruck eingestellt ist. Die Leitlinie von 2024 nennt Ruhewerte von über 200 systolisch und über 110 diastolisch als relative Gegenanzeige für intensives Training. Bei gut eingestelltem Blutdruck empfiehlt die Sportkardiologie-Leitlinie dagegen ausdrücklich Krafttraining, bei hohem Risiko oder Organschäden allerdings nicht in hoher Intensität.
Atme beim Krafttraining weiter. Das Luftanhalten beim Heben, die Pressatmung, kann laut American College of Sports Medicine zu extrem hohen Blutdruckwerten, Schwindel und sogar Ohnmacht führen. In einer Studie mit 20 männlichen Krafttrainings-Einsteigern ergab das Luftanhalten die höchsten Werte, ob man beim Heben ein- oder ausatmet, spielte keine Rolle. Auch beim Wandsitz und beim Plank gilt: ruhig weiteratmen.
Nimmst du Betablocker, sagt dir die Herzfrequenz weniger über deine Anstrengung. Die Sportkardiologie-Leitlinie weist darauf hin, dass die Herzfrequenz dann nur eingeschränkt zur Steuerung taugt. Achte stärker auf den Sprechtest und dein Anstrengungsgefühl.
Und die Medikamente? Setz sie nie eigenmächtig ab und ändere nie die Dosis, auch nicht bei guten Werten. Die europäische Leitlinie empfiehlt, die blutdrucksenkende Behandlung auf Dauer fortzuführen, solange sie gut vertragen wird. Fehlende Einnahme hängt mit mehr Herz-Kreislauf-Ereignissen zusammen. Die Hochdruckliga rät ebenfalls, Tabletten nicht ohne Rücksprache wegzulassen. Wenn sich deine Werte durch Training und Gewichtsabnahme dauerhaft bessern, kann deine Ärztin die Therapie anpassen. Das entscheidet sie gemeinsam mit dir.

Warnzeichen: Wann du ärztliche Hilfe brauchst

Ruf sofort den Notruf 112, wenn plötzlich Schwäche, Taubheitsgefühle oder Lähmungen auftreten, wenn Sprache oder Sehen gestört sind, wenn du starken Schwindel, sehr heftige Kopfschmerzen, Brustschmerzen oder Atemnot in Ruhe hast. Das können Anzeichen eines Schlaganfalls, eines Herzinfarkts oder eines hypertensiven Notfalls sein, vor allem zusammen mit sehr hohem Blutdruck.
Misst du zu Hause über 180/110 mmHg und hast sonst keine Beschwerden, setz dich 30 Minuten ruhig hin und miss noch einmal. Bleibt der Wert, lass ihn ärztlich abklären. Brich ein Training ab und lass es abklären, wenn du Brustschmerz oder Druck auf der Brust, ungewöhnliche Atemnot, Schwindel, Herzrasen oder Sehstörungen bekommst.
Ein Mann schneidet in einer hellen Küche bunte Paprika und Tomaten für eine gemüsereiche Mahlzeit.

Training bei Bluthochdruck im juka dojo Hamburg

Wenn du mit Bluthochdruck trainieren willst, kann ein fester Rahmen helfen. In einer Auswertung von 10 Studien (Lin und Kollegen, 2026) senkte betreutes Training den oberen Wert um weitere 3,5 mmHg gegenüber Training auf eigene Faust, bei hoher Streuung der Ergebnisse. Das ist ein Hinweis, kein Versprechen.
Das juka dojo Hamburg beginnt mit einem Kennenlerngespräch. Dort geht es um deine Wünsche, Ziele und Erwartungen. Daraus entsteht ein individueller Trainingsplan, Coaches begleiten dich, und Fortschritte werden sichtbar gemacht. Das Training ist gesundheitsorientiert und für Einsteigerinnen, Wiedereinsteiger und Gesundheitsbewusste gedacht: Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Bring zum Gespräch deine Messwerte und die Hinweise deiner Ärztin oder deines Arztes mit.
Im juka dojo Nienstedten, im Hamburger Westen, trainierst du an über 80 Geräten. Dort gibt es einen chipkartengesteuerten Zirkel für Kraft und Ausdauer in 37 Minuten sowie Kurse wie Yoga, Pilates und Rücken-Fit. Das juka dojo Rahlstedt im Hamburger Osten ist laut Website zertifizierter Qualitätspartner für Trainerkompetenz, Gesundheitsorientierung, Hygiene und Betreuung und hat ein Netzwerk zu Ärzten und Therapeuten. Das juka dojo bietet laut Website zertifizierte Präventionskurse nach § 20 SGB V an, und viele Krankenkassen bezuschussen solche Kurse. Auf der Website beschreibt das juka dojo vier Hebel für ein langes, gesundes Leben: Muskeln, Herz, Stoffwechsel und Erholung.

Häufig gestellte Fragen

Darf ich mit Bluthochdruck Krafttraining machen?

In der Regel ja, wenn dein Blutdruck gut eingestellt ist und deine Ärztin oder dein Arzt zustimmt. Die europäischen Leitlinien empfehlen Krafttraining zusätzlich zur Ausdauer. Wichtig sind moderate Gewichte, ruhiges Weiteratmen statt Luftanhalten und eine Dosierung, die zu dir passt. Bei sehr hohen oder stark schwankenden Werten klärst du das vorher ärztlich.

Wie schnell sinkt der Blutdruck durch Bewegung?

Nach einer einzelnen Ausdauereinheit kann er für einige Stunden niedriger sein. Eine dauerhafte Senkung zeigt sich in Studien eher nach Wochen: Die Gehstudien im Cochrane-Review dauerten im Schnitt 15 Wochen. Miss deshalb über Wochen unter gleichen Bedingungen und vergleiche Durchschnittswerte statt einzelner Messungen.

Kann ich meine Tabletten weglassen, wenn ich mehr trainiere?

Nein, nicht auf eigene Faust. Bewegung ergänzt die Behandlung, und in einer Auswertung von 391 Studien senkten Medikamente den Blutdruck im Mittel stärker als Training. Verbessern sich deine Werte dauerhaft, kann deine Ärztin die Therapie anpassen. Das besprecht ihr gemeinsam, bevor du etwas änderst.

Wie oft sollte ich meinen Blutdruck messen?

Für eine verlässliche Einschätzung misst du mindestens drei, besser sieben Tage lang morgens und abends je zweimal. Die Hochdruckliga empfiehlt, diese Messreihe einmal im Monat zu wiederholen. Ob du häufiger messen sollst, sagt dir deine Ärztin.

Wo kann ich in Hamburg mit Bluthochdruck trainieren?

Das juka dojo Hamburg hat zwei Standorte: das juka dojo Rahlstedt in der Schweriner Straße 8-12, 22143 Hamburg, im Hamburger Osten und das juka dojo Nienstedten am Langenhegen 9 a-d, 22609 Hamburg, im Hamburger Westen. Der Einstieg beginnt mit einem Kennenlerngespräch, in dem ein individueller Trainingsplan entsteht. Kläre vorher mit deiner Ärztin, wie intensiv du trainieren darfst.

Kann ich im juka dojo ohne Vorerfahrung starten?

Ja, das juka dojo richtet sich laut Website auch an Einsteigerinnen, Wiedereinsteiger und Gesundheitsbewusste. Ob in Rahlstedt (Schweriner Straße 8-12) oder in Nienstedten (Langenhegen 9 a-d): Im Kennenlerngespräch legst du deine Ziele fest, danach begleiten dich Coaches. Hast du Bluthochdruck, bring deine Messwerte und die Hinweise deiner Ärztin oder deines Arztes mit.

Finale Gedanken

Bluthochdruck ist keine Zahl, die du einmal korrigierst und dann vergisst. Es ist ein Wert, den du kennen, beobachten und gemeinsam mit deiner Ärztin oder deinem Arzt im Blick behalten kannst. Die Studienlage zeigt: Bewegung, weniger Salz und Alkohol und ein stabiles Gewicht können ihn im Durchschnitt um einige mmHg senken. Das ist kein Wundermittel, aber auch kein kleiner Beitrag.
Fang klein an. Miss diese Woche sieben Tage lang richtig und trag die Werte ein. Leg dir drei Spaziergänge von 30 Minuten in den Kalender. Frag deine Ärztin, wie intensiv du trainieren darfst. Wenn du dir dabei Begleitung wünschst, ist ein Kennenlerngespräch im juka dojo Hamburg ein guter nächster Schritt.
Dieser Text wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt.
Quellen (8)
  1. McEvoy JW et al. (2024): 2024 ESC Guidelines for the management of elevated blood pressure and hypertension. European Heart Journal 45:3912-4018, doi:10.1093/eurheartj/ehae178 academic.oup.com/eurheartj/article/45/38/3912/7741010
  2. Nationale VersorgungsLeitlinie Hypertonie, Langfassung, Version 1.0 (2023). AWMF-Register nvl-009 register.awmf.org/assets/guidelines/nvl-009l_S3_Hypertonie_2
  3. Kintscher U et al. (2025): DGK-Kommentar zu den Leitlinien der ESC (2024) für die Behandlung von erhöhtem Blutdruck und Hypertonie. Die Kardiologie, doi:10.1007/s12181-025-00748-6 leitlinien.dgk.org/files/2025_kommentar_esc_erhoehter_blutdr
  4. Pelliccia A et al. (2021): 2020 ESC Guidelines on sports cardiology and exercise in patients with cardiovascular disease. European Heart Journal 42:17-96, doi:10.1093/eurheartj/ehaa605
  5. Edwards JJ et al. (2023): Exercise training and resting blood pressure: a large-scale pairwise and network meta-analysis of randomised controlled trials. British Journal of Sports Medicine 57:1317-1326, doi:10.1136/bjsports-2022-106503 bjsm.bmj.com/content/57/20/1317
  6. Cornelissen VA, Smart NA (2013): Exercise training for blood pressure: a systematic review and meta-analysis. Journal of the American Heart Association 2:e004473, doi:10.1161/JAHA.112.004473 pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC3603230/
  7. Lee LL et al. (2021): Walking for hypertension. Cochrane Database of Systematic Reviews 2021, CD008823, doi:10.1002/14651858.CD008823.pub2
  8. Naci H et al. (2019): How does exercise treatment compare with antihypertensive medications? A network meta-analysis of 391 randomised controlled trials. British Journal of Sports Medicine 53:859-869, doi:10.1136/bjsports-2018-099921

Hier trainierst du in Hamburg

Das juka dojo trainiert Menschen in Hamburg seit 1970, mit persönlicher Betreuung und einem festen Trainingskonzept. Im Kennenlerngespräch klären wir gemeinsam, was zu dir passt.

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